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Sibila.
Die HohepriesterinII
Schlüsselwörter
Intuition, Stille, inneres Wissen, Geheimnis, Geduld
Astrologie
Mond
Element
Wasser
Zahl
Die Zwei ist Dualität und Empfänglichkeit, der Spiegel und der Raum zwischen zwei Polen, in dem die Intuition arbeitet.

Die Hohepriesterin im Tarot

Die Hohepriesterin im Tarot bedeutet Intuition, Stille und inneres Wissen, das sich nicht laut ankündigt. Sie steht für Geheimnisse, Geduld und das, was unter der Oberfläche liegt. Aufrecht rät sie, deiner Ahnung zu vertrauen und abzuwarten. Umgekehrt zeigt sie überhörte innere Signale, Verschlossenheit oder verborgene Absichten, die ans Licht wollen.

Sibila-Tarot-Team · Aktualisiert am 20.10.2026

Die Bildsprache: Eine ruhige Frau sitzt zwischen einer dunklen und einer hellen Säule, eine Schriftrolle halb verborgen auf ihrem Schoß. Hinter ihr hängt ein Vorhang mit Granatäpfeln, und zu ihren Füßen liegt eine schmale Mondsichel.

Aufrecht

Die Hohepriesterin bittet dich, leiser zu werden und auf das zu hören, was unter der Oberfläche liegt. Nicht jede Antwort kommt durch Nachdenken, manche kommen als Gefühl oder als Bild. Gib dir Zeit, bevor du handelst, denn es zeigt sich gerade mehr, als ausgesprochen wird.

Symbolik

Die Hohepriesterin sitzt ruhig zwischen zwei Säulen, einer dunklen und einer hellen. In der klassischen Darstellung tragen sie die Buchstaben B und J, nach den Säulen Boas und Jachin des salomonischen Tempels. Sie stehen für die Gegensätze, Licht und Schatten, Bewusstes und Unbewusstes, und sie selbst sitzt als stille Mitte dazwischen. Auf ihrem Schoß liegt eine halb verborgene Schriftrolle, oft mit dem Wort Tora beschriftet: Wissen, das nicht jedem offensteht und nur teilweise sichtbar ist. Hinter ihr hängt ein Vorhang mit Granatäpfeln, uralte Symbole für Fruchtbarkeit und für das Geheimnis, das sich erst zeigt, wenn man durch den Schleier tritt. Zu ihren Füßen liegt eine Mondsichel, auf dem Kopf trägt sie eine Krone, die die Mondphasen nachzeichnet. Beides verbindet sie mit Zyklen, Gefühlen und dem Unbewussten. Das blaue Gewand fließt wie Wasser, ein Bild für Empfänglichkeit, und ihr Kreuz auf der Brust zeigt Gleichgewicht.

In der Liebe

In der Liebe spricht die Hohepriesterin von Tiefe, die Zeit braucht. In einer Beziehung kann sie bedeuten, dass nicht alles ausgesprochen ist: Gefühle oder Gedanken, die unter der Oberfläche liegen und behutsam gehoben werden wollen. Sie lädt euch ein, aufmerksam zuzuhören, auch auf das, was zwischen den Zeilen steht. Bist du Single, kann sie auf eine geheimnisvolle Anziehung hinweisen oder auf jemanden, der dich interessiert, sich aber noch nicht offenbart. Genauso kann sie dir raten, dich erst selbst besser kennenzulernen. Druck hilft hier wenig, Geduld und dein Bauchgefühl dafür umso mehr.

Als Gefühl: was die Person für dich empfindet

Als Gefühle zeigt die Hohepriesterin, dass die Person viel mehr empfindet, als sie zeigt. Sie beobachtet dich, ist fasziniert und spürt eine tiefe, fast unerklärliche Verbindung, hält sich aber zurück. Vielleicht ist sie unsicher, vielleicht einfach von Natur aus verschlossen. Erwarte keine großen Gesten, sondern achte auf leise Zeichen: Blicke, Aufmerksamkeit, kleine Gesten der Nähe. Wer sich so zurückhält, braucht oft einfach Sicherheit.

Als Person

Als Person ist die Hohepriesterin ruhig, klug und schwer zu durchschauen. Sie hört mehr zu, als sie redet, hat ein feines Gespür für Menschen und behält vieles für sich. Oft ist sie Ratgeberin, Therapeutin, Forscherin oder einfach die Freundin, der alle ihre Geheimnisse anvertrauen. Ihr Vertrauen gewinnt man langsam. Wer sie kennt, schätzt ihre Tiefe sehr.

Umgekehrt

Umgekehrt kann sie bedeuten, dass du eine innere Stimme übertönst, weil sie unbequem ist. Es kann auch sein, dass jemand Informationen zurückhält oder du selbst dich zu sehr abschottest. Ein ruhiger Moment für dich allein bringt vermutlich mehr Klarheit als jedes weitere Gespräch.

Umgekehrt in der Liebe

Umgekehrt weist die Hohepriesterin in der Liebe auf Geheimnisse, emotionale Distanz oder ein Bauchgefühl hin, das du seit einiger Zeit ignorierst. Vielleicht verschweigt jemand etwas, oder du selbst ziehst dich zurück, statt zu sagen, was dich bewegt. Hör auf die leise innere Stimme, die dir schon Hinweise gibt, und such dann das ehrliche Gespräch. Sanfte Offenheit schafft hier mehr Vertrauen als jeder Rückzug.

Im Beruf

Beruflich rät dir die Hohepriesterin, nicht vorschnell zu handeln, sondern Informationen zu sammeln und deiner Intuition zu vertrauen. Es kann sein, dass noch nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen, etwa bei einer Umstrukturierung, einer Bewerbung oder einem Vertrag. Beobachte, hör zu und behalte Pläne vorerst für dich. Die Karte begünstigt Tätigkeiten, die Tiefe, Diskretion und Einfühlung brauchen: Forschung, Beratung, Psychologie, Schreiben, Heilberufe. Wenn dir eine Entscheidung schwerfällt, gib ihr eine Nacht und achte auf das, was dein Inneres dir am Morgen sagt.

Umgekehrt im Beruf

Umgekehrt kann die Hohepriesterin im Beruf auf Intrigen, zurückgehaltene Informationen oder Entscheidungen hinter verschlossenen Türen hindeuten. Ebenso möglich ist, dass du deine eigene Expertise unterschätzt und dein gutes Gespür übergehst, um dich anzupassen. Stell Fragen, fordere Transparenz ein und vertraue dem, was du wahrnimmst. Dein leiser Eindruck ist oft genauer als die lauteste Meinung im Raum.

Geld

In Gelddingen rät die Hohepriesterin zu Zurückhaltung und genauer Prüfung. Nicht alle Informationen sind sichtbar, also lies das Kleingedruckte und triff große Entscheidungen erst, wenn du dich innerlich ruhig damit fühlst. Sie erinnert dich auch daran, deine finanziellen Pläne nicht jedem zu erzählen, solange sie noch reifen. Ruhe ist hier ein besserer Ratgeber als Eile.

Wohlbefinden

Für dein Wohlbefinden lädt die Hohepriesterin zu Stille ein: Zeit allein, Tagebuch, Spaziergänge ohne Ablenkung, ein Abend ohne Bildschirm. Achte auf deine Träume und auf das, was dein Körper dir in ruhigen Momenten mitteilt. Rückzug ist hier keine Flucht, sondern Nahrung.

Spiritualität

Spirituell ist die Hohepriesterin die Hüterin des inneren Tempels. Sie lädt dich zu Meditation, Traumarbeit und intuitiven Praktiken ein. Antworten kommen jetzt nicht von außen, sondern aus der Stille. Vertrau darauf, dass du mehr weißt, als dir bewusst ist. Die Stille selbst ist hier deine Lehrerin.

Ja oder Nein

Vielleicht. Die Hohepriesterin sagt: Die Antwort ist noch verborgen oder hängt von Dingen ab, die du noch nicht siehst. Hör auf dein Bauchgefühl und warte auf mehr Klarheit, bevor du entscheidest. Umgekehrt tendiert sie eher zu einem Nein, weil wichtige Informationen fehlen oder etwas verschwiegen wird.

Eine Ja-oder-Nein-Frage stellen

Zeitpunkt

Die Hohepriesterin steht für langsames, inneres Reifen. Dinge entwickeln sich im Verborgenen, oft im Rhythmus eines Mondzyklus. Erzwingen lässt sich hier nichts, Geduld ist Teil der Antwort.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Vergangenheit
In der Vergangenheit zeigt die Hohepriesterin eine Zeit des Rückzugs oder ein Geheimnis, das bis heute nachwirkt. Vielleicht hattest du damals eine Ahnung, die sich inzwischen bestätigt hat.
Gegenwart
In der Gegenwart rät sie dir, still zu werden und zuzuhören. Nicht alles muss sofort entschieden werden. Deine Intuition sammelt gerade Hinweise, die bald ein klareres Bild ergeben werden.
Zukunft
In der Zukunft kündigt die Hohepriesterin eine Erkenntnis an, die aus dem Inneren kommt. Etwas Verborgenes wird sichtbar, und du wirst wissen, was zu tun ist, wenn du der Stille Raum gibst.

Kombinationen mit anderen Karten

  • XVIII

    Die Hohepriesterin + Der Mond

    Die Hohepriesterin mit dem Mond verstärkt alles Intuitive, Traumhafte und Unbewusste. Deine Ahnungen sind jetzt besonders stark, doch Unsicherheit und Projektionen können das Bild verzerren. Die Kombination rät, Träume ernst zu nehmen, aber große Entscheidungen erst zu treffen, wenn sich der Nebel gelichtet hat.

  • I

    Die Hohepriesterin + Der Magier

    Die Hohepriesterin und der Magier vereinen inneres Wissen und äußeres Handeln. Was du intuitiv erkannt hast, kannst du jetzt in die Welt bringen. Diese Kombination ist günstig für kreative, therapeutische und spirituelle Arbeit, bei der Gespür und Können zusammenkommen müssen.

  • VII

    Die Hohepriesterin + Sieben der Kelche

    Mit der Sieben der Kelche wird es schwer, Intuition und Wunschdenken zu unterscheiden. Viele Möglichkeiten schimmern verlockend, aber nicht alle sind real. Die Kombination rät, dir Zeit zu nehmen, Illusionen zu prüfen und nur dem Gefühl zu folgen, das auch nach einigen Tagen noch Bestand hat.

  • II

    Die Hohepriesterin + Zwei der Schwerter

    Die Hohepriesterin neben der Zwei der Schwerter zeigt eine Entscheidung, die du aufschiebst, weil dir Informationen fehlen oder du dein Gefühl nicht zulässt. Die Karte rät, die Augenbinde abzunehmen und ehrlich hinzuspüren. Die Antwort liegt oft schon in dir, du musst sie nur anerkennen.

  • III

    Die Hohepriesterin + Die Herrscherin

    Die Hohepriesterin und die Herrscherin zeigen zwei Seiten weiblicher Kraft: die stille Weisheit und die blühende Fülle. Zusammen deuten sie auf eine Phase, in der Intuition fruchtbar wird, etwa in kreativen Projekten oder in einer Beziehung, die von Vertrauen und Fürsorge getragen wird.

Rat

Nimm dir zehn stille Minuten und schreib auf, was du eigentlich schon weißt.

Häufige Fragen

Was bedeutet die Hohepriesterin im Tarot?

Die Hohepriesterin bedeutet Intuition, inneres Wissen, Geheimnisse und Geduld. Sie zeigt, dass nicht alles an der Oberfläche liegt und dass du deiner inneren Stimme vertrauen darfst. Die Karte rät, eher abzuwarten und wahrzunehmen, als sofort zu handeln, bis sich die Lage klärt. Sie ist leise, aber ihre Botschaft ist klar.

Was fühlt er für mich, wenn die Hohepriesterin kommt?

Die Hohepriesterin zeigt Gefühle, die tiefer gehen, als sie nach außen wirken. Die Person ist fasziniert und spürt eine besondere Verbindung, zeigt das aber zurückhaltend. Vielleicht wartet sie ab oder ist unsicher. Achte auf leise Zeichen und gib der Verbindung Zeit, statt schnelle Bekenntnisse zu erwarten.

Was bedeutet die Hohepriesterin umgekehrt?

Umgekehrt steht die Hohepriesterin für überhörte Intuition, Verschlossenheit, Geheimnisse oder verborgene Absichten. Du übergehst vielleicht ein Bauchgefühl, oder jemand hält etwas zurück. Die Karte bittet dich, wieder nach innen zu lauschen und Fragen zu stellen, statt Unklarheit einfach hinzunehmen. So kehrt das Vertrauen in dich selbst zurück.

Ist die Hohepriesterin Ja oder Nein?

Die Hohepriesterin ist ein Vielleicht. Die Antwort ist noch nicht sichtbar, weil Informationen fehlen oder sich die Situation erst entwickelt. Sie rät, auf dein Gefühl zu hören und nicht zu drängen. Umgekehrt neigt sie eher zum Nein, besonders wenn Verschwiegenheit im Spiel ist.

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